16. Tag (02. November 2009)

Dar es Salaam

Dar es Salaam

Dar es Salaam

Dar es Salaam

Dar es Salaam

Wir packen früh unsere Zelte zusammen und machen uns auf den Weg nach Sansibar. Um die Schnellfähre zur Insel zu erreichen müssen wir wieder die Hafenfähre nehmen. Da auch heute Morgen dort bereits sehr viel los ist beschließen wir, Elvis zurückzulassen und nur als Fußgänger die Fähre zu benutzen. Es geht ohne Fahrzeug natürlich deutlich schneller. Wir drängen uns nicht zwischen die Fahrzeuge wie die Einheimischen, sondern gehen die Treppen zu den Passagiersitzen hinauf. Vor hier oben haben wir einen schönen Überblick wie sich das Ganze abspielt.

Auf der anderen Seite schnappen wir uns einen Bus und fahren zum naheliegenden Anleger der Schnellfähre nach Sansibar. Einige von uns versuchen noch Bargeld aus Geldautomaten zu ziehen und werden wieder einmal auf eine harte Probe gestellt. Entweder sind die Automaten nicht in Betrieb, oder akzeptieren die entsprechenden Karten nicht. Keiner von ihnen konnte Geld beschaffen. Ich bin sehr froh, dass ich mich dazu entschlossen hatte, mein ganzes Geld in bar mitzunehmen und damit diese Rennerei vermeiden konnte.

Die Überfahrt verläuft problemlos, und als wir uns dem Hafen von Stone Town näherten war auch schon die Insel mit ihren Palmen und schneeweißen Stränden zu erkennen. Wir laufen im Hafen ein und gehen von Bord. Ungewöhnlich war, dass wir erneut durch die Immigration mussten, obwohl die Insel zu Tansania gehört und man kein neues Visum benötigt. Dies nimmt einige Zeit in Anspruch, und als wir unseren Pass wieder zurückbekommen, haben wir einen weiteren Stempel.

Wir machen noch eine kleine Stadtrundfahrt bevor wir in unser Hotel einchecken. Wir freuen uns darauf, mal wieder in einem Bett und nicht im Zelt zu schlafen. Nach einem kurzen Briefing auf der Terrasse mit herrlichem Blick über Stone Town haben wir den Tag zur freien Verfügung. Jörg und ich begeben uns auf Fotosafari, wobei die absolute Priorität auf einem funktionierenden Geldautomaten lag, den wir glücklicherweise auch gleich gefunden haben. In den Gassen haben wir uns treiben lassen, einigen Dinge organisiert, und ich habe noch kurz im Internet nach Post geschaut. Gegen Nachmittag haben wir uns wieder am Hotel getroffen um eine geführte Stadttour zu machen. Es war interessant, aber wir haben kaum etwas gesehen oder erfahren, was man nicht auch auf eigene Faust hätte sehen können.

Am Ende der City Tour haben wir den Sonnenuntergang auf der Terrasse eines Restaurants, bei einem kühlen Bier verbracht, und uns anschließend ins Hotel zu begeben um uns frisch zu machen. Mit reichlich Hunger trafen wir uns am Abend um gemeinsam im Africa House Hotel lecker essen zu gehen.