15. Tag (01. November 2009)

Baobab

Baobab Vally

Dar es Salaam

Dar es Salaam

Dar es Salaam

Dar es Salaam

Wieder ein Tag, an dem wir sehr früh aufstehen und unsere Sachen zusammenpacken. Wir haben heute eine sehr lange Strecke nach Dar es Salaam vor uns. Die Fahrt verläuft gut und die Straße führt am Morgen wiederholt durch die spektakuläre Landschaft des Rift Vally. Zuerst fahren wir eine große Passstraße hinunter, auf der sich die Lastkraftwagen hinauf und hinunter quälen. Unten im Tal ist es gleich viel wärmer und es sind unzählige Baobabs am Straßenrand zu sehen. Wir genießen die an den Fenstern vorbeiziehende Landschaft. Wenig später führt die Straße durch den Mikumi National Park, und wir sehen sogar ein paar Tiere. Obwohl die Straße in gutem Zustand ist nerven die zu Tausenden vorhandenen Hubbel zur Geschwindigkeitsreduzierung.

Wir kommen recht früh in Dar es Salaam an. Heute ist Sonntag und wir haben nicht sehr viel Stau. Trotzdem nimmt es viel Zeit in Anspruch ins Zentrum zu fahren und Merel und Irene in ihrem Hotel abzusetzen, weil für sie heute ihre Tour zu Ende ist. Während der Fahrt durch die Stadt ergaben sich natürlich wieder viele Fotomotive, so dass ich über das Stop-and-go gar nicht so traurig war.

Nachdem wir die beiden abgesetzt hatten setzen wir unsere Fahrt fort. Wir müssen mit einer Fähre über die Hafeneinfahrt nach Süden übersetzen. Als wir „Elvis“ in die Warteschlange einreihen sagt Philile uns, wir könnten aussteigen, um uns während der Wartezeit umzuschauen. Wir besuchen den Fischmarkt und beobachten die Menschen. Nach einiger Zeit stellen wir fest, dass die Wartezeit recht lang werden kann, da nur eine der beiden Fähren in Betrieb war. Die andere war kaputt. So verbrachten wir die Zeit mit Warten und Leute beobachten. Dies ging an dieser Stelle sehr gut, da alle Passagiere der Fähre an uns vorbei mussten. Zudem stand die Sonne sehr tief und schien den Menschen direkt ins Gesicht, so dass wir bestes Licht zum Fotografieren hatten, und die Leute uns dabei gar nicht bemerkten.

Es war sehr interessant die vielen unterschiedlichen Menschen zu beobachten. Es waren viele muslimische Frauen zu sehen, da die Bevölkerung auf der Insel Sansibar hauptsächlich muslimisch ist. Dies erzeugte große Gegensätze zu den sonst sehr, und zum Teil extrem farbenfroh gekleideten afrikanischen Frauen.

So vergingen die zwei Stunden recht schnell und wir stiegen wieder in Elvis ein, um auf die Fähre zu fahren. Die Menschen drängten nun auf das Schiff. Überall zwischen den Fahrzeugen quetschten sie sich hindurch. Dabei war es erstaunlich, was alles von den Leuten transportiert wurde. Als wir nach wenigen Minuten am anderen Ufer ankamen ergab sich wiederum ein tolles Bild, als Hunderte von Menschen von der Fähre die Straße entlang strömten. Dabei war wieder jede Art von Leuten zu erkennen, und wir waren die einzigen Weißen dazwischen.

Kurze Zeit später erreichten wir den Campingplatz am Indischen Ozean. Leider war es bereits zu dunkel, um noch baden zu gehen. So haben wir mit einer Dusche, und nach dem Essen mit einigen Killimanjaro vorliebgenommen. Killi, if you can’t climb it, just drink it!