4. Tag (20. April 2009)

Orange River

Orange River

Die Nacht war recht kalt und ich war froh, am Morgen aufstehen zu können. Die Matratzen haben sich jedoch als recht bequem erwiesen. Eine heiße Dusche gleich nach dem Aufstehen hat die Lebensgeister wieder geweckt. Danach haben Manni und ich schnell unsere Sachen zusammengepackt und unser Zelt abgebaut. Wir vier Jungs haben heute zum ersten Mal unsere Aufgabe wahrgenommen und die Zelte und Matratzen in Janis verstaut, so dass wir bereits vor dem Frühstück gut beschäftigt waren. Dabei haben wir die Technik zum Verladen der Matratzen noch nicht verstanden und uns deshalb leidlich abgemüht. Nach dem Frühstücken wurden die Reste noch flugs verladen, und wir waren startklar. Es wird heute ein langer Tag auf der Straße und deshalb machen wir uns früh auf den Weg.

Unser Mittagessen nehmen wir in der Nähe von Springbok auf einem Parkplatz neben der Straße ein und machen wenig später einen Stopp am Supermarkt, wo ich mir eine Decke kaufe. Zum ersten Mal gibt es auch Biltong, dieses typische südafrikanische Trockenfleisch. Gegen Spätnachmittag und nach 500 km Fahrt erreichen wir unseren Campingplatz am Orange River, an der Grenze zu Namibia.

Als die Zelte aufgebaut sind, haben wir nichts mehr zu tun und genießen die Sonne und Wärme. Wir sitzen in der Bar mit Blick auf den Fluss und trinken das erste Bier am heutigen Tag. Währenddessen genießen wir den Sonnenuntergang. Als es Zeit ist zu essen, machen wir Feuer und grillen unser erstes saftiges Stück Fleisch.