20. Tag (06. Mai 2009)

Wasserbüffel Chobe NP

Chobe NP

Heute sind wir wieder recht früh aufgebrochen, um in den Chobe Nationalpark zu fahren. Die Strecke ist relativ kurz jedoch sehr zeitintensiv, da zum Teil mit extremen Schlaglöchern ausgestattet. Es läuft jedoch trotzdem recht gut, und so erreichen wir gegen Nachmittag unseren Campingplatz am Chobe River. Wir stellen zu unserer Überraschung fest, dass der Campingplatz wohl noch vor ein paar Tagen vom Hochwasser überflutet gewesen sein muss. Einige Gebäude sind gesperrt, und im Pool befindet sich nicht nur Flusswasser sondern auch eine tote Ratte. Es sind schon enorm große Wassermassen zu dieser Jahreszeit, die den Fluss hinunter strömen. Wir verbringen noch einige Zeit in der Stadt, um Besorgungen zu machen und starten anschließend mit unserer River Sunset Cruise auf dem Chobe River.

Wir haben ausreichend zu trinken dabei und machen es uns auf den Stühlen an Deck gemütlich. Diese Art der Tierbeobachtung ist recht beschaulich und so genießen wir den Nachmittag. Am Ufer sehen wir ein Kudu, recht bunte Vögel, deren Namen ich bereits vergessen habe, und zu unserer Belustigung eine Großfamilie Paviane, bei deren Anblick jeder von uns sofort an die Geschichten von Lesley denken musste. Der Höhepunkt wenig später war eine größere Gruppe von Flusspferden, zu denen wir näher heranfahren. Dabei hatten wir sogar das Glück, dass eines der Tiere sein riesiges Maul aufriss und die meisten Leute begehrte Bilder schießen konnten. Während eines wieder einmal imposanten Sonnenuntergangs auf der Rückfahrt treffen wir noch auf Büffel am Ufer, für die wir uns natürlich auch noch Zeit nehmen. So geht wieder einmal ein ereignisreicher Tag zu Ende.