16. Tag (02. Mai 2009)

ie heute Morgen optional angebotene Buschwanderung in Begleitung von Buschmännern lasse ich ausfallen, da ich eine lange Nacht voll Schlaf brauche. So sind wir nach der Rückkehr der Buschwanderer und einem Frühstück nach Maun aufgebrochen. Wie schon in den letzten Tagen ändert sich die Landschaft kaum, die wir durchfahren. Gegen Mittag kommen wir in Maun an und bauen erst einmal die Zelte im Camp auf. Nach dem Mittagessen fahren wir in die Stadt, um für das Buschcamp im Otawango Delta einzukaufen und Geld zu tauschen. Es ist wohl die letzte Gelegenheit, an Geld zu kommen oder tauschen zu können, da dies nicht in Chobe NP und schon gar nicht in Simbabwe möglich sein wird.

Am Nachmittag brechen wir zu einem weiteren Höhepunkt auf. Fast alle aus der Gruppe haben optional einen Flug über das Otawango Delta vom Maun Airport ausgebucht. Wir fliegen nach Norden mitten ins Delta hinein. Unterwegs sind die riesigen Wasserflächen zu sehen, in denen wir vereinzelt auch Flusspferde, Elefanten und Wasserbüffel erblicken können. Das Größte überhaupt war jedoch, die riesigen Flächen aus der Luft zu betrachten, auf denen sich das Wasser im Delta ausbreitet und damit eine einzigartige Naturlandschaft formt. Es sind Kanäle, Tümpel, Inseln und viel Buschland zu erkennen. Es ist unglaublich, wie sich das Wasser des großen Otavangos einfach in die Kalahari ergießt und dort versickert und verdunstet. Ich konnte gar nicht aufhören, aus dem Fenster zu schauen. Nach einer Dreiviertelstunde Rundflug sind wir wieder am Flughafen in Maun gelandet.