3. Tag (20. Oktober 2008)

Kloster San Augustin

Nach einem guten Frühstück breche ich auf und beabsichtige, in die Altstadt zu fahren. Der berühmte Trolleybus ist gestopft voll, weswegen ich einige Stationen zu früh aussteige. So finde ich mich am Rande der Altstadt wieder und treffe dort auf die beeindruckende Basilika, in die ich hineingehe und mich niedersetze. Wieder draußen folge ich einfach meinem Instinkt und den Leuten. So erreiche ich den Plaza del Theatro, von dort aus weiter zum Kloster San Augustin und der sehr beliebten Plaza de la Independenca, an der sich der Regierungspalast befindet und in der Sonne in strahlendem Weiß leuchtet.

Danach besteige ich noch den Hügel, auf dessen Gipfel sich die Schutzpatronin der Stadt befindet. Die Jungfrau von Quito. Die Treppen, die sich über 150 m Höhenmeter hinziehen, sind einfach zu begehen. Dabei merkt man die Höhe, auf der sich Quito befindet, doch sehr. Ich bin ganz schön am Japsen. Die Aussicht ist sehr schön, der Blick schweift über die ganze Stadt und deren Zentrum. Leider hängen die Wolken recht tief, so dass das Wahrzeichen von Ecuador, der berühmte Vulkan Cotopaxi, nicht zu sehen ist. Am Nachmittag verziehe ich mich während eines kräftigen Regenschauers in ein Café und warte ab. Als es aufhört besteige ich den Trolleybus und fahre ins Einkaufszentrum, um am Automaten Geld rauszulassen.