23. Tag (11. Oktober 2007)

Angaga

Nach dem Frühstück plansche ich heute in der Lagune, die nicht sehr tief ist und herrlich zum Planschen einlädt. Die Füße streifen dabei über feinsten Sand am Boden. Es ist fast wie im Paradies. Ansonsten entspanne ich, gehe zum Mittagessen und begebe mich am Nachmittag nochmals auf einen weiteren Tauchgang. Dieses Mal habe ich eine Schweizerin als Instruktor. Wir sind knapp 50 Minuten unter Wasser, und dieser Tauchgang ist für mich sehr viel entspannter als gestern, da ich mit der Ausrüstung deutlich besser zurechtkomme. Wir gleiten an den Korallen und unzähligen Fischen vorbei und genießen eine Schwerelosigkeit, die man an Land niemals erleben kann. Auch der heutige Sonnenuntergang kann sich sehen lassen. Nachdem es wirklich dunkel geworden war, entschließe ich mich, noch baden zu gehen. Es ist ein Traum bei Dunkelheit im warmen Wasser des indischen Ozeans die Sterne zu beobachten und dabei sanft von den Wellen gewiegt zu werden. Hier draußen, weit weg von großen Städten eröffnet sich ein Sternenhimmel unter dem Firmament, wie man ihn in Europa nicht erleben kann. Eine einmalige Sache, zu der es nur selten Gelegenheit gibt.