5. Tag (26. Februar 2006)

Wir haben Tickets für eine private Party am heutigen Tag. So treffen wir uns bei Marilyn und Lorenz am Vormittag, nehmen dort unser erstes Bier und genießen die Aussicht von der Terrasse.

Als sie fertig sind, fahren wir los. Die Location liegt Richtung Flughafen, und so kommen wir nach einer halben Stunde dort an. Es ist eine All-Inclusive-Party mit jeder Menge Ständen, an denen man sich etwas zu essen holen kann und darüber etwas zu trinken bekommt. Es ist jede Art von Cocktail geboten die man sich nur vorstellen kann. Ich nehme zur Begrüßung eine Art Baileys mit viel Eis. Wir schauen uns um und essen erst einmal etwas. Es sind jede Menge gutaussehende Girls da. Fast könnte man sagen, es ist eine Party der Schönen und Reichen und wir sind mittendrin. Es ist auch eine Bühne aufgebaut mit den entsprechenden Lautsprechertürmen daneben. Nach dem Mittag, nachdem die meisten Gäste eingetroffen waren, tritt die erste Band auf und heizt den Leuten unter der brennenden Sonne erst einmal richtig ein. Wir gehen natürlich mit dem Rhythmus gleich mit und genießen zwischendurch immer mal wieder einen Drink und den Blick auf die schönen Girls. So vergeht der Nachmittag, und irgendwann werden dann noch Luftballons und Tücher verteilt. Beim Auftritt von Destra Garcia, von der die diesjährigen Karneval-Songs gespielt wurden, geht die Menge richtig ab, und wir sind voll dabei. In einer anderen Ecke des großen Geländes spielt zwischendurch noch eine Steel-Band, deren Rhythmus auch nicht schlecht ist. Ich höre zu und nehme noch ein paar exotische Drinks zu mir. Als es dann dunkel wird, geht es weiter mit der nächsten Band bevor die Partie gegen 20:00 Uhr zu Ende geht. Wir bleiben noch bis sich der gröbste Verkehr aufgelöst hat und machen uns dann ebenfalls auf den Heimweg, da wir morgen zum Jour Ouvert verabredet sind. Trinidad ist schon lässig, als eines der ganz wenigen Länder die noch keine Promillegrenze eingeführt haben. Somit ist es nach diesem hochprozentigen Tag auch kein Problem, mit dem Auto zurück zu fahren. Zu Hause trinken wir noch ein Carib als Absacker, bevor wir ins Bett gehen, da wir morgen früh raus wollen.