11. Tag (04. März 2006)

Track through the Forest

Paria Bay

Las Cuevas

Sunset

Ich bringe Wolfgang am Morgen zum Flughafen. Es ist die Hölle los, denn die meisten Besucher des Karnevals machen sich nun auf den Rückweg in alle Teile der Welt. Wir verabschieden uns, als es für Wolfgang Zeit wird, durch die Sicherheit zu gehen. Auf dem Rückweg mache ich es mir im Apartment gemütlich, lese noch etwas und packe dann langsam meine Sachen zusammen. Als ich damit fertig bin, schnappe ich mir noch das Auto und fahre in die Mall, um etwas zu essen. Dabei entschließe ich mich spontan noch dazu, mir schnell die Haare schneiden zu lassen. Eine weitere Stunde verbringe ich noch am Meer und nehme anschließend eine Dusche, bevor ich das Auto wieder abgebe. Es bleibt nur noch Zeit, einen kurzen Drink auf der Terrasse von Marilyn zu nehmen, und sodann mache ich mich auch auf den Weg zur Fähre. Auch hier das gleiche Bild wie am Flughafen. Es sind jede Menge Leute da, denn die Fähre ist voll ausgebucht.

Nachdem ich an Bord war, legen wir ab und rauschen mit Volldampf Richtung Tobago. Der Ausblick auf die Küste ist traumhaft schön, insbesondere weil die Sonne bereits im Westen steht und uns am Heck der Seacat direkt ins Gesicht scheint. Man kann sich einigermaßen an der Küste orientieren. Zuerst sieht man die ganzen Antennen auf einem Bergrücken von Port of Spain. Die Bucht Maracas und Las Cuevas kann man auch mit einem Fernglas nur erahnen und kaum erkennen. Zwischendurch überholen wir einen Hochseeschlepper und können erst jetzt wirklich begreifen, mit welch hoher Geschwindigkeit die Seacat fährt, da wir regelrecht vorbeizufliegen scheinen. Von Blanchisseuse sind nur einzelne Häuser auszumachen. Schließlich geht die Sonne unter und bereitet noch einen grandiosen Sonnenuntergang, zumal sich noch ein Schiff dazwischenschiebt und somit den Sonnenuntergang zu einem einmaligen Erlebnis macht.

Als es dunkel ist und wir uns kurz vor Tobago befinden, fängt das Schiff für eine halbe Stunde noch heftig an zu schaukeln, weil uns die Dünung des Atlantiks direkt von vorne trifft. Doch schließlich sind wir im Hafen. Als ich von Bord gegangen bin, muss ich am Terminal noch etwas auf Ken warten, da er fälschlicherweise dachte, ich käme am Flughafen an, und dort gewartet hatte. Aber schließlich taucht er auf, und wir fahren zusammen nach Black Rock. Sonja und Irmgard sind auch da, wobei Sonja mir bereits netterweise etwas für morgen in den Kühlschrank gepackt hat. Zudem ist bereits das Essen fertig, so dass ich wohl heute Abend nicht mehr ausgehen muss. Es ist fast so, als würde ich hier nach Hause kommen.