9. Tag (13. März 2005)

Castara

Argyl Wasserfall

Sonnenuntergang

Heute bin ich auf der Island Tour mit Katharina, Wende ist heute ebenfalls mit auf der Tour dabei. Zuerst fahren wir nach Norden, halten am Ford James in Plymouth, um uns dort oben umzuschauen. Weiter geht’s zu einer alten Zuckermühle mitten im Regenwald, die heute ein Restaurant beherbergt. Anschließend geht die Fahrt nach Castara, von wo aus wir einen herrlichen Blick von oben auf die Bucht genießen. In der Englishman’s Bay haben wir einen Stopp gemacht, um uns die Bucht anzuschauen und Bilder zu machen. Ich bin dort schwimmen gegangen und habe das herrlich warme Wasser und die tolle Aussicht auf die Bucht genossen. Die Bucht und der Strand ist ein Traum, der von Palmen umsäumt ist.

Weiter geht die Fahrt über die Berge nach Roxborough. Zwischendurch halten wir immer mal wieder, um die Vögel der Insel zu bewundern, die wir zwischendurch immer mal wieder in den Bäumen erkennen. Im Tree House Restaurant in Speyside essen wir zu Mittag und genießen den Blick übers Meer auf Little Tobago, eine vorgelagerte Insel. Am Nachmittag machen wir noch einen Abstecher und fahren über die Berge auf die nördlichste Seite der Insel nach Charlotte Hill. Nachdem wir uns dort kurz umgeschaut haben, fahren wir am Nachmittag auf die andere Seite zurück und besuchen den Argyl Wasserfall. Wir stellen den Bus ab, steigen aus und laufen über einen schön angelegten Weg in Richtung der Berge. Der Weg ist auf beiden Seiten gesäumt von Bambus und Kakao. Schließlich erreichen wir den Wasserfall und Baden ist angesagt. Ich kletterte auf Felsen hinauf und springe in den Pool hinein. Das Wasser ist herrlich frisch, und es gefällt mir riesig, zwischen den Bäumen im Schatten zu baden.

Nach etwa einer Stunde erreichen wir wieder den Bus und fahren von dort aus an der atlantischen Küste entlang in Richtung Scarborough zurück. Da es bereits recht spät ist, verzichten wir darauf, das Ford King George noch zu besuchen und fahren direkt nach Black Rock zurück, wo wir in „tiefster“ Nacht ankommen. Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie schnell es in der Nähe des Äquators dunkel wird.

Am Abend besuchen wir noch die „Sunday School“, eine riesige Party am Strand, die jeden Sonntag stattfindet. Als wir dort ankommen, sind bereits sehr viele Leute dort. Es ist vor allem in der Nähe einer Steel-Band jede Menge los, da diese der Menge richtig einheizt. Es ist eine unglaubliche Musik, die Leute spielen ohne Noten selbst Klassiker von Beethoven mit einer Leichtigkeit, wie man es sich kaum vorstellen kann. Katharina hat heute sogar Geburtstag, so dass wir mit einem Glas Sekt anstoßen und noch den ganzen Abend feiern, bevor wir müde aufbrechen, um nach Hause zu fahren. Somit geht ein ereignisreicher Tag zu Ende.