13. Tag (21. Juli 2004)

Die Hallgrimskirkja

In Reykjavik

Heute haben wir noch einen Tag zur freien Verfügung in der Stadt. Ich bin zusammen mit Friederike unterwegs, und wir verbringen einen wunderschönen Tag in der Stadt. Die Sonne lacht vom wolkenlosen Himmel, und wir genießen die unglaublich schöne Aussicht vom Turm der Hallgrimskirkja, dem Wahrzeichen der Stadt. Von hier aus sehen wir den Heißwasserspeicher der Stadt. Die Glaskuppel, der Perlan, besuchen wir als nächstes, verweilen lange auf der großen Terrasse und lassen den Blick über die Stadt schweifen. Nach dem Verlassen der Terrasse sind wir etwas irritiert über den Weihnachtsladen, der sich hier neben dem Café befindet und in dem man mitten im Sommer bereits alles für Weihnachten finden kann.

Wieder zurück im Zentrum kehren wir bei einem Italiener ein und essen eine Pizza zur Stärkung. Anschließend schlendern wir weiter durch die Stadt, vorbei an hübsch bunten Häusern, vor denen die Leute den Sommer, und in Straßencafés das Leben genießen. Im Park Austurvöllur stoßen wir noch auf eine Open-Air-Fotoausstellung mit außergewöhnlichen Landschaftsaufnahmen Islands. Wir betrachten die Bilder und suchen die Gegenden, die wir in den letzten Tagen auch gesehen haben. Bei einzelnen Bildern werden wir sogar fündig. Wir nehmen in einen Café Platz, beobachten die Menschen auf der Straße und trinken einen Kaffee. Anschließend besuchen wir das architektonisch moderne Rathaus und gehen weiter durch das Diplomatenviertel mit seinen wunderschönen Häusern und Villen. Zu unserer Überraschung stoßen wir auf einen Friedhof, der uns mit seinem hohen Baumbestand in seinen Bann zieht, weil wir damit hier in Island nicht gerechnet hätten.