2. Tag (02. November 2003)

Gartenhaus

Nach einer kurzen Nacht im Flieger und einer guten Landung strömt nach dem Öffnen der Tür der Duft der Tropen in den Flieger. Ich atme tief durch, ich bin im Urlaub!!

Das Taxi folgt der schmalen Küstenstraße in südlicher Richtung. Die Straße windet sich entlang den einzelnen Buchten, an beiden Straßenrändern wuchert ein sattes Grün welches kaum zu durchdringen scheint. Ab und zu kam man ein Haus oder eine Hütte dazwischen erkennen. Die tiefen Straßengräben auf beiden Seiten der Straße, die für die Seychellen typisch sind fallen mir gleich auf. Man sollte unbedingt vermeiden mit einem Rad dort hineinkommen. Nach ca. einer halben Stunde Fahrt biegen wir von der Hauptstraße, die sich das letzte Stück über die Berge auf die andere Inselseite geschwungen hat links ab und erreichen die Batista Villas. Zur Begrüßung erhalte ich einen Willkommensdrink im Restaurant direkt am Strand. Es ist nach allen Seiten offen und besitzt einen Sandboden. Ich höre die Wellen rauschen und werfe den ersten Blick aufs Meer. Wow, mir kommt dies alles ziemlich unwirklich vor und ich glaube ich brauche noch einige Zeit bis ich hier wirklich angekommen bin. Nach einer Weile geht es aufs Zimmer im sogenannten Gartenhaus. Das Zimmer ist groß und es gibt eine Terrasse, von der man den direkten Blick auf das üppige Grün hat.

Den Morgen habe ich anschließend am Strand vertrödelt und mich mit Lena unterhalten, deren Vater Herbert ich zuvor im Flugzeug kennen gelernt habe. Sie kommen schon seit Jahren auf die Seychellen und es gefällt ihnen so gut dass sie seither nicht mehr von den Seychellen los gekommen sind. Den Nachmittag habe ich verpennt und bin zum sonntäglichen Büfett wieder rechtzeitig aufgetaucht. Als es Abendessen gab war es bereits stockfinster aber die Wellen rauschen immer noch so wie heute Morgen.