15. Tag (15. November 2003)

Anse Coco

Ich habe mir für die nächsten Tage ein Fahrrad ausgeliehen, so dass ich auf den gut ausgebauten Straßen leichter unterwegs sein kann. Zuerst fuhr ich an den Hafen wo zufälligerweise gerade ein Boot mit Tagetouristen angekommen ist. Daraus ergab sich kurzfristig ein lustiges Bild. Ähnlich einer an den Strand schwappenden Welle strömten die Leute herein und suchten nach Leihfahrädern und Ox-Cars, den traditionellen Inseltaxis.

Nachdem wieder nach kurzer Zeit Ruhe an der Mole eingekehrt ist mache ich mich auf den Weg zur Grand Anse. Es ist der gleiche Weg den ich gestern zu Fuß zurückgelegt habe, jedoch bin ich heute erheblich schneller und erreiche die atemberaubend schöne Bucht nach knapp einer Viertelstunde. Ich stelle dort mein Fahrrad an eine Palme und mache mich zu Fuß auf den Weg zur Anse Coco. Dabei passiere ich auf halber Strecke noch die Petite Anse, die ebenfalls unglaublich ist. Schließlich erreiche ich den Strand. Was soll man dazu sagen? Ich versuche zuerst ein paar dieser klischeehaften Bilder zu machen und gehe anschließend an das andere Ende der Bucht. Hier lege ich mich hin und bestaune die im Dutzend anrauschenden Wellen bis ich es nicht mehr aushalte und den Kampf mit den Wellen aufnehme.

Gegen später wollte ich nur kurz einem Pfad folgen um herauszufinden ob es ein gutes Fotomotiv hergeben würde. Ich folgte dem Pfad dann doch ein ganzes Stück und erreichte schließlich einen freistehenden Felsen auf den ich mich spontan über eine Stunde setzte um die Aussicht auf den Strand und die Wellen zu genießen. Man kann einfach nicht genug davon bekommen.