9. Tag (03. September 2000)

Pembroke - Algonquin

Algonquin National Park

Heute will ich wieder nach Süden zum Algonguin Park. Deshalb bin ich recht früh losgefahren, weil ich davon ausgehe den ganzen Tag im Auto zu sitzen. Der Himmel ist bewölkt und es regnet hin und wieder, so dass es mir gar nicht so viel ausmacht. Die Landschaft ist auf der gesamten Strecke ziemlich die gleiche. Links und rechts der Straße erstreckt sich nur Wald, dessen Eintönigkeit hin und wieder nur durch Wasserläufe und Seen unterbrochen wird. In North Bay verbringe ich den Mittag, kaufe ein und fahre am Nachmittag noch ein paar hundert Kilometer den Trans Canada Highway zum Algonquin Park, wo ich in einer Lodge zwischen Pembroke und dem Park absteige. Es ist die Algonquin Portage, sozusagen der letzte Posten der Zivilisation vor der Wildnis. Wie sich gleich nach meiner Ankunft herausstellt bin ich der einzige Gast in der Lodge und komme deshalb gleich mit Gerhard, Helga und Seyour, den Eigentümern ins Gespräch. Wie sich herausstellt sind sie Auswanderer aus Deutschland, nur der Sohn ist Kanadier, der jedoch ein exzellentes Deutsch spricht.