27. Tag (29. Oktober 1999)

Nach dem Aufstehen haben wir nun zum letzten Mal unsere sieben Sachen zusammengepackt. Anschließend waren wir noch einen Kaffee trinken im den Donut Laden gegenüber dem Bahn-hof, bevor wir uns auf den dreistündigen Weg zum Flughafen gemacht haben. Nur dieses Mal alles in umgekehrter Reihenfolge. Zuerst mit der Tobu Tojo Line, dann in die Yamanotte und zuletzt mit der Keisei Line nach Narita. Wir genießen die letzten Eindrücke sind ca. eine Stunde vor Abflug am Check-in und von da ab geht alles ganz schnell. Heute abend landen wir schon wieder auf dem Rhein-Main Airport. Jedoch sind es bis dahin noch 12 Stunden und dieses Mal ist es ein Tagflug. Walter setzt sich ans Fenster und er kann doch ein bißchen von der nördlichen Tundra Sibiriens unter uns erkennen.
In Frankfurt angekommen ist unsere Reise noch nicht ganz vorbei, zum Glück. Nun müssen wir noch mit dem ICE nach Stuttgart weiter. Es ist furchtbar kalt auf dem Bahnsteig, als wir auf den natürlich verspäteten Zug warten und so geht man in Gedanken nochmals einige Stationen durch. Japan war für mich eine ganz besondere Erfahrung und sehr interessant. Tokyo hat au-ßergewöhnlich viel zu bieten und drei Tage waren einfach nicht genug für diese Stadt. Die Men-schen dort sind nicht so hektisch wie in anderen Metropolen der Welt, auch fällt die zurückhal-tende Höflichkeit der Japaner positiv auf. Eine ganz besondere Erfahrung war für mich das Zug und Subway System in Tokyo welches ich nicht missen möchte. Ich hatte manchmal sogar den Eindruck wie wenn die Japaner eine eigene Methodik haben um die langen und überfüllten Zugfahrten so effektiv wie möglich zu nutzen.
Nun in ein paar Minuten fahren wir in den Hbf Stuttgart ein und dann sind wir nach einem lan-gen Tag endgültig wieder zu Hause.