20. Tag (22. Oktober 1999)

Rotorua

Auckland

Auckland

Auckland

Mit Newmann’s geht es heute wieder zurück nach Auckland. Wir hatte viel Spaß in den letzten Tagen im Funky Green Voyager und zum Abschied bot er mir noch an, daß ich beim nächsten Mal eine Nacht umsonst bleiben kann, wenn ich aufhöre mit Rauchen. Ich lächelte, denn ich glaube nicht das ich so schnell hier nochmals vorbeikommen werde, leider!
Es geht nach Auckland, jedoch mit einem Abstecher zu den Waitomo Caves südlich von Hamil-ton. Waitomo ist eine große Touristenattraktion und so ging es dort auch zu! Ein halbes Dut-zend Busse waren da und die Leute wurden in großen Gruppen durch die Höhle „geschoben“. Die Limsteinhöhle selbst war jedoch sehr beeindruckend, besonders die Kathedrale, eine enorm hohe Halle, in der auch schon große Konzerte stattgefunden haben. Weiter hinten konnte man die ersten Glühwürmchen bewundern wegen der die Höhle so berühmt ist. Eine Bootsfahrt brachte uns in eine dunkle Halle in der die Decke voll von Glühwürmchen war und sich somit ein wunderbarer „Sternenhimmel“ über uns erstreckte. Leider war der Moment ein-fach viel zu kurz und ich hatte auch angenommen das es mehrere Hallen gibt durch die man fährt und an der Decke Glühwürmchen sieht. Nachdem wir die Höhle wieder verlassen hatten ging es endgültig nach Auckland zurück. Die Stadt begrüßte uns am Abend mit einem großen Stau, weil es so aussieht wie wenn alle Leute an diesem Labor-Weekend ins Umland fahren wol-len.
Als wir schließlich im Backpacker waren haben wir Thomas noch angerufen, den wir auch auf der Coromandel kennengelernt haben. Wir verabredeten uns für den Abend um in der Upper Queensstreet gemeinsam chinesisch essen zu gehen. Wir aßen ein „Steam Boot“. Dabei wird Fleischbrühe in einem Topf über einem Brenner auf dem Tisch erhitzt. Anschließend kommen alle Zutaten gleichzeitig in den Topf. Das Fleisch wird nun in Eigelb gewendet und mit einem Drahtlöffel in der Fleischbrühe gekocht. In einer Schale wird noch Reis mit einer scharfen Chilli-Erdnuß-Soße vermischt und die Zutaten und das Fleisch aus dem Topf zusammen mit dem Reis gegessen. Zum Schluß werden dann in die Fleischbrühe Nudeln gegeben und das Ganze ab-schließend als Nudelsuppe gegessen. Es war ein sehr entspanntes Essen während dessen man sich gut unterhalten konnte.
Nachdem wir das Lokal verlassen hatte war Thomas noch so nett und ist mit uns zusammen auf den Mt. Eden, dem vom Zentrum aus nächstgelegenen Vulkankrater gefahren. Der Überblick über das nicht enden wollende Lichtermeer von Auckland war wieder einmal etwas Besonde-res. Das Zentrum war in greifbarer Nähe und man konnte von dort oben sogar die beiden natür-lichen Häfen der Stadt als schwarze Flecken erkennen. Dabei ist mir aufgefallen das Auckland wohl die einzige Stadt sein dürfte welche zwei verschiedene Hafen besitzt.
Anschließend sind wir dann etwas trinken gegangen. Thomas zeigte uns das „Shadow“, die Stu-dentenkneipe auf dem Uni-Campus. Es war die Hölle los und eine gute Stimmung. Als es gegen später etwas leerer wurde und wir noch nicht zurück in den Backpacker wollten sind wir schließ-lich noch in einem Strip-Schuppen gelandet und waren schließlich ziemlich früh an diesem Abend im Backpacker zurück.