32. Tag (16. September 1997)

Whitsunday Islands - Qld

Die Schildkröten, welche wir schon gestern Abend gesehen haben, verabschiedeten uns heute Morgen, als wir unseren Ankerplatz verließen. Gegen Mittag haben wir einen Stopp auf South Mole Island eingelegt, und ich habe eine kurze Wanderung auf den Spion Kop, einem sagenhaften Aussichtspunkt, gemacht. Es ist wahrscheinlich der schönste Lookout im ganzen Whitsunday Islands Gebiet. Man konnte fast alle Inseln von dort sehen und hatte einen atemberaubenden Blick über die Whitsunday Passage. Nach dem Mittagessen sind wir wieder zurück nach Airlie Beach gesegelt und eine wunderschöne, dreitägige Tour ging zu Ende. Zum Abschluss kam es noch kurz zu einem aufregenden Ereignis. Auf Grund der herrschenden Ebbe ist unser Boot beim Einlaufen in den Hafen noch auf Grund gelaufen. Wir mussten alle mit dem kleinen Beiboot an Land gehen, so wie wir es auf den Inseln auch gemacht haben. Der Skipper hatte noch versucht mit Motorkraft wieder los zu kommen, aber vergeblich. Er wird wohl auf die Flut warten müssen. Deshalb war das Ende der Segeltour ein bisschen abrupt und chaotisch. Jeder ist einfach auseinandergelaufen, schade. Aber egal!
Die Welt ist ein Dorf! Kurz bevor ich mit dem Greyhound nach Hervey Bay abgefahren bin, habe ich noch Thomas und Hans wieder getroffen. Es sind zwei Italiener, die ich im Bus von Kununarra nach Katherine kennengelernt und in Darwin wieder getroffen habe. Die Zwei waren, bevor sie an die Ostküste gekommen sind, noch in Alice Springs gewesen. Bei einem schnellen Bier haben wir Wiedersehen gefeiert und festgestellt, dass wir uns wahrscheinlich nochmals auf dem Weg nach Sydney treffen werden. Als ich dann auf dem Weg zum Bus war, habe ich auch noch zwei Schweizerinnen getroffen, die ich aus Mission Beach gekannt habe. Tja, kleine Welt, aber trotzdem wieder dreizehn Stunden bis Hervey Bay!