4. Tag (2. Wochenende 15. März 1997)

Cape Otway - Vic

Great Ocean Road - Vic

Great Ocean Road - Vic

In aller Frühe bin ich aufgebrochen um mich auf den Weg zur Great Ocean Road zu machen. Leider war das Wetter nicht gerade einladend, aber das sollte mich nicht beeindrucken. Nach ein paar Stunden Fahrt bin ich am Beginn der Great Ocean Road gestanden und dann hat es erst einmal angefangen zu regnen. Als es aber nach Lorne besser wurde, wurde die Strecke auch atemberaubend. Kleine Buchten mit schönen Stränden wechselten sich mit Abschnitten ab in denen sich die Straße am Kliff direkt an der Kante vorbei presste. Die Ausblicke waren entsprechend eindrucksvoll und ich musste ganz schön aufpassen, dass ich nicht zu lange auf die Seite geschaut habe. Das Gute an dem etwas schlechteren Wetter war, dass die See aufgewühlt und rau war. Was natürlich vor allem an der Wellengröße zu sehen war. Auf der weiteren Fahrt bin ich noch zum Cape Ottway abgebogen, um mir dort den Leuchtturm anzuschauen. Das war aber nicht so atemberaubend, aber trotzdem schön anzusehen. Leider hatte ich einfach zu wenig Zeit mir ausgiebig die Regenwälder anzuschauen durch die ich auf dem Weg zum Cape durchgefahren bin.
Danach führte die Straße weiter zu den Twelve Apostel, einer außergewöhnlichen Felsformation. Weil es schon später Nachmittag war habe ich richtig auf die Tube gedrückt, aber leider war ich trotzdem um ein paar Minuten zu spät und die Wolkendecke hatte sich wieder zugezogen. Es war mir dann aber auch egal, weil diese Felsbrocken, die einfach so vor der Küste stehen auch bei bewölktem Himmel ihren Reiz haben. Danach bin ich zum nächsten Parkplatz am Loch Arc Gorge weitergefahren. Dort hätte ich fast die Zeit verschlafen, weil es so viele Aussichtspunkte und so viel zu sehen gibt. Das YHA hätte meine Reservierung nur bis um 18.00 Uhr aufrechterhalten. So habe ich dann dort abgebrochen und bin nach Port Campell gefahren. Als ich abends noch vom Essen zurückkam, ist die Sonne noch mal kurz herausgekommen, darauf bin ich in mein Auto gesprungen und noch mal zu den Twelve Apostels zurückgefahren. Das hat sich dann doch noch gelohnt, und es gab noch einen tollen Blick über die Küstenlinie zu bestaunen, während die Sonne untergegangen ist.