2. Tag (1. Wochenende 09. März 1997)

Heute Morgen bin ich, und die anderen vier Leute mit denen ich auf den Grant Prix bin, ziemlich früh aufgestanden um noch mit dem Auto einigermaßen gut in die Stadt zu kommen. Die Angestellten des Öffentlichen Verkehrs haben gestreikt und es wurden nun private Shuttlebusse vom Zentrum und den großen Parkplätzen eingesetzt. Wir sind dann zu fünft in meinem Toyota um 7.00 Uhr los und hatten auch kein Problem in die Stadt zu kommen. Um 8.00 Uhr waren wir an der Rennstrecke und es war schon jede Menge los. Die guten Plätze, die man sich mit einem General Admission Ticket sichern kann, waren fast schon alle belegt. Aber wir konnten für uns trotzdem noch einen guten Platz finden. Wir standen an der letzten Kurve vor der Boxeinfahrt und konnten somit zwei Kurven und die Einfahrt zur Box einsehen. Das Rahmenprogramm war echt gut und es war laufend etwas geboten, so dass die lange Wartezeit eigentlich gar nicht so lang war. Es waren einige kleinere Rennen zu sehen. Ein Rennen der Holden (der australische Opel) 5.0 Liter Serie, einem kleinen Holden Astra Werberennen und ein Rennen der Touring Fahrzeuge. Dazwischen immer mal wieder was von der Formel 1. Warmup, Drivers Parade etc. Es gab auch viele Fallschirmspringer, die Flaggen und Werbebotschaften bei sich hatten. Zudem gab es Vorführungen von Kunstflugstaffeln sowie Überflüge von Kampfjets und den von Aboriginies bemalten Jumbo der Qantas Airline.
Das Rennen selbst war gar nicht so spannend, weil leider in der ersten Runde es gleich eine Kollision gab und ein paar Autos ausfielen. Das Beste war aber am Schluss, als wir und hunderte Andere die Strecke gestürmt haben und Richtung Start Ziel liefen. Von der Siegerehrung haben wir leider nur den Schluss aus großer Entfernung gesehen, aber allein die Atmosphäre war gewaltig.
Nach dem Rennen gab es noch ein After Race Konzert mit Jimy Barns und Joe Cooker. Das haben wir uns noch angeschaut und waren ziemlich müde wieder am Abend im Normanby.