21. Tag (28. Februar 1996)

Es war heute wahnsinnig toll. Das Canyoning war das Beste was ich heute bei der Hitze machen konnte. Wir sind in der Nähe von Gordons Bay einen kurzen Pfad in die Mountains gewandert und dort haben wir dann einen Fluß erreicht der in mehreren Wasserfällen vom Berg herunter kam. Er bildete dann unzählige natürliche Pools in die man dann hineinspringen konnte. Es waren spektakuläre Jumps dabei. Von 2 bis zu 22 Meter Höhe. Den höchsten Jump den ich gemacht habe war 15 Meter. Es war der Adrenalienschub schlecht hin. Bei solch einer Höhe wird einem richtig bewußt das man fällt. Man rudert noch heftig mit den Armen um in die richtige Position zum Eintauchen zu kommen und erlebt dann einen ziemlich heftigen Crash wenn man einschlägt. Ein furchtbar geiles Gefühl. Es ist halt nicht nur ein Sprungturm sondern wirkliche Natur. Ein Vorteil war auch, daß das Wasser nicht klar sondern bräunlich, eher tee-artig war. Denn deshalb konnte man klar die Wasseroberfläche definieren und sah nicht in einen noch tieferen Abgrund. Man konnte aber auch das Gefühl bekommen das man in einen unendlich tiefen Pool springt, weil in Grunde nach einem halbe Meter keine Sicht mehr herrschte.