47. Tag (22. Oktober 1994)

Nach den heutigen 590 Meilen nach New Orleans bin ich wieder im Osten der USA. Die Landschaft ist wieder mehr europäisch, es gibt auch wieder mehr Industrie und jede Menge Raffinerien und Ölförder-pumpen in dieser Gegend. Östlich von Houston müssen wohl 2 Quellen oder 2 riesige Tanks gebrannt haben. Der Interstate 10 war geschlossen und am Himmel zog sich eine pechschwarze Rauchwolke wohl gut über 100 Meilen hin. Vielleicht war der Interstate auch nur wegen der Überschwemmungen östlich von Houston gesperrt. Ganze Landstriche und Dörfer entlang der Ausweichstrecke standen unter Wasser. Es sah aus, als wäre ich schon in den Everglades in Florida. Normal hingegen waren die endlosen Sümpfe vor New Orleans. Der Interstate verlief Dutzende von Meilen auf Stelzen und man hatte den Eindruck, wenn man etwas abseits geschaut hatte, als wenn man darüber hinweg schweben würde.
Als ich dann im Hostel ankam dachte ich zuerst es existiert gar nicht mehr, weil eines der Gebäude völlig ausgebrannt dastand. Hat wohl einer Eine zuviel geraucht!
Jetzt geht es gleich noch ins French Quarter zum Barhopping. Nach 2.000 Meilen habe ich mir ein Bier verdient!