3. Tag (08. September 1994)

The Big Apple

Heute bin ich als erstes zur Greyhound Station gegangen. Sie ist fast größer als der Stuttgarter Flughafen. So etwas haut mich fast um. Was natürlich meine innere Nervosität nicht gerade senkt. Zumal ich gerade ein Objektiv für 315,— Dollar gekauft habe und ich nicht weiß, ob der Verkäufer mich über den Tisch gezogen hat oder nicht. O.k. das Objektiv ist ca. 300,— DM billiger als in Deutschland. Aber man weiß ja nie!
Nun sitze ich in so einen Bäckereifastfood und versuche mich wieder zu beruhigen, zumal ich den Sand-wich vor mir essen sollte, aber mein Magen spinnt gerade völlig und ich hoffe, daß sich das bald wieder gibt. Sonst sehe ich schwarz hier im Amiland, weil das Essen bis jetzt grauenvoll ist. Lauter süßes Zeug.
Jetzt bin ich gerade echt erleichtert. Nachdem ich fast eine halbe Stunde an so einem beschissenem Tele-fon versucht habe nach Deutschland zu telefonieren hat es endlich geklappt, nachdem mir zwei Deutsche die R-Gesprächsnummer in Deutschland gegeben haben. Mit diesen Area- und Operatornummern hier in Amiland ist das furchtbar kompliziert.